17 Ergebnisse.

Polyglotte kanaanäische Schreiber zwischen früher Alef-Bet-Schrift, "Ägyptengrammen" und Hieroglyphenschrift
Der Beginn der der Alphabetschrift (für die Ursprünge besser: Alef-Bet-Schrift) um 1900 v. Chr. ist ein schriftgeschichtlicher und medienarchäologischer Meilenstein mit lokalem Ursprung im SW-Sinai. In zwölf Essays wird auf die konkreten Schreibern und die Bedingungen der Schriftlichkeit im interkulturellen Kontakt Ägypter-Kanaanäer während des frühen Zweiten Jahrtausends v. Chr. geblickt. Dabei wird versucht, die "große Frage" nach den Anfängen der ...

48,50 CHF

Ikonizität der Buchstaben
Diese drei Essays verfolgen Fragestellungen einer Schriftgeschichte im Spannungsfeld von zum einen Klangnotation und zum anderen Dimensionen der Bildlichkeit. Schriftgeschichtlich ist der Beginn der Alef-Bet-Schrift um 1900 v. Chr. ein faszinierendes Studienobjekt, weil hier etwas ganz Neues von einer buchstäblich weltgeschichtlichen Bedeutung begann. Sie ähnelt konzeptionell noch der Hieroglyphenschrift und war doch schon buchstäblich phonozentrisch angelegt. Erst in allmählich wachsender ...

29,90 CHF

Band 1: GOTT - Zum Ursprung von El im mittelbronzezeitlichen Serabit el Chadim
Der Gott El ist familienähnlich zum hebräischen JHWH, und wir kennen ihn neben der Hebräischen Bibel auch aus den ugaritischen Mythen (13./12. Jh. v. Chr.), und - noch einmal Jahrhunderte älter - von den früh-alefbetischen Inschriften aus Serabit el Chadim. Als der Ursprung der Alphabetschrift standen diese Texte aus der ersten Hälfte des Zweiten Jahrtausends bisher im Zentrum einer schriftgeschichtlichen ...

29,90 CHF

Kultur-Poetik in der Mittelbronzezeit
In den fünf Essays werden Fragen der frühen Alphabetschrift verfolgt. Zunächst wird das Dreiecksverhältnis von ägyptischer Hieroglyphenschrift, kanaanäischer früher Alphabetschrift und als drittem Zeichentyp den nicht-schriftlichen Markern in der ersten Hälfte des zweiten Jahrtausends v. Chr. diskutiert. Im folgenden Essay rücken Aspekte von medialer Inszenierung kultureller Identität in der und durch die frühe Alphabetschrift ins Zentrum. Anschließend werden überraschend spielerische ...

48,50 CHF

Themenhefte aus dem Ägyptischen Museum Bonn Heft 5: Wo bleibt Mut?
Persönliche Frömmigkeit ist ein Bereich der ägyptischen Religion, der uns näher an Ängste und Hoffnungen der Menschen vor drei Jahrtausenden im antiken Niltal bringt. In diesem Horizont wird eine beidseitig reliefierte Steintafel aus dem Bonner Ägyptischen Museum neu erschlossen. Bildlich ausgearbeitet ist die "offizielle" Seite mit dem vor den Göttern Amun und Chons opfernden Pharao, während die Rückseite mit Löwenkopf ...

25,50 CHF

Performative Superglyphen als eine graphisch inszenierte Göttersprache: Solare Patäken mit dem machtgeladenen Namen des Sonnengottes
In diesem Band wird dem Rumpelstilzchen-Motivs vom geheimen Namen nachgegangen. In der altägyptischen Kultur galt der wahre Name des Sonnengottes als so verborgen wie mächtig. Im Horizont dieser Vorstellung wurde er in besonderen visuell-poetischen Schreibvarianten mit Bedeutung aufgeladen, und wir können dies als eine Art protokabbalistische Sprachpraxis verstehen. Das Motiv des geheimen und mächtigen, vielleicht sogar allmächtigen, Gottesnamens gründet im ...

29,90 CHF

Ein Trigger für "unsere" Alphabetschrift
Die konsonantische Alphabetschrift ist die Kulturtechnik der Mittelbronzezeit, die weltweit bis in unsere Gegenwart und Zukunft fortwirkt. Ihre Genese gründet elementar in den starken Kulturkontakten Ägypter-Kanaanäer unter den besonderen sozio-ökonomischen Bedingungen von Serabit el Chadim und dabei spezifisch in den religionsgeschichtlich keineswegs trivialen interkulturellen Göttergleichungen ägyptische Hathor = kanaanäische Bacalat und ägyptischer Ptah = kanaaänischer El. Entwicklung und Gebrauch der ...

23,50 CHF

Sinai und Alphabetschrift
Unsere" Alphabetschrift ist die Erfindung aus der Mittel-Bronze-Zeit, die nach vier Jahrtausenden unser Leben in Ost und West, Nord und Süd noch immer buchstäblich bestimmt. Sie wurde in der kulturellen Peripherie des scheinbar so abgelegenen Südwest-Sinai in engem Kontakt mit der radikal schriftgeprägten Hochkultur des ägyptischen Mittleren Reiches von bis dahin selbst schriftfrei lebenden Beduinen erschaffen. Das kulturelle Drama dieser ...

194,00 CHF

Gesichts-Fragen
Das Gesicht war und ist in vielen Kulturen Fokus der Menschendarstellung, und die Doppelbedeutung von Gesicht als einerseits naturgegeben und andererseits kulturell konstruiert untersuchen wir vom Paläolithikum über das Neolithikum bis in die altägyptische Kultur. Zudem wurde auch das "natürliche" Gesicht kulturell geformt, geprägt und gestaltet. Hinzu kommt ferner das Problem der Korrespondenz von innen und außen und der Bildhaftigkeit ...

63,00 CHF

Das Hochplateau von Serabit el-Chadim
Dieser erste Band der Studia Sinaitica ist Fragen und Ergebnissen unserer Bonner Grabungskampagne auf dem Hochplateau von Serabit ­el-Chadim gewidmet. Dieses landschaftlich faszinierende Gebiet ist von einer herausragenden Bedeutung für die Kulturgeschichte: sowohl als Ursprungsort der Alphabetschrift als auch aus größter ägyptischer Tempel außerhalb des Niltals. Hier werden in konkreten Fallstudien Fragen nach der Konzeptionalisierung von Landschaft (und insbesondere deren ...

63,00 CHF

Medienevolution und die Gewinnung neuer Denkräume
Die Archäologie öffnet der Kommunikationsgeschichte neue Horizonte. Diese Arbeit nimmt erstmals systematisch eine Schlüssel- und Scharnierphase der graphischen Kommunikation im 10. und 9. Jt. v. Chr. in den Blick. Nach dem Ende der Eiszeit wurden Grundlagen gelegt, auf denen die spätere Kulturentwicklung aufbauen konnte. Besonders betroffen und miteinander vernetzt sind dabei die Bereiche: Bildanthropologie, Religionsgeschichte, Medienarchäologie und Semiotik, Mentalitätsgeschichte, Poetik, ...

80,00 CHF

Kultur- und mediengeschichtliche Essays zu einer Archäologie der Schrift
Eine medien- und mentalitätsgeschichtliche Grabung in den Brunnen der Vergangenheit hat für eine Archäologie der Schrift und ihre Vorstufen in den letzten 20 Jahren eine enorm erweiterte Materialbasis bekommen. Hier werden Bilder, Bildzeichen und Schrift vom 10. bis zum 3. Jt. v.Chr. untersucht. Ein Schwerpunkt liegt dabei im frühen Neolithikum Obermesopotamiens mit der Herausbildung von spezifischen Bildzeichen, ein zweiter im ...

107,00 CHF

Menschen und Götter. Buchstaben und Bilder
Auf dem Hochplateau von Serabit el Chadim, dem Entstehungsort der Alphabetschrift, wurde von einer kleinen Gruppe (semi-)nomadischer Kanaanäer relativ intensiv geschrieben. Dieser zweite Band der neuen Reihe Studia Sinaitica ist der frühen Alphabetschrift und ihrem kulturellen Umfeld im südwestlichen Sinai gewidmet. Dabei werden auch einige neu entdeckte frühalphabetische Inschriften vorgestellt. Damit wird das kleine Corpus dieser Inschriften substantiell erweitert, während ...

57,50 CHF

Vorspann oder formative Phase?
Die formative Phase des Alten Ägypten kann wohl als eine der spannendsten der ägyptischen Geschichte gelten, da in ihr die wichtigen Elemente wie Kunstkanon, Staatsbau und Religion entstanden sind, die sich bis in die römische Zeit Ägyptens erhalten haben. Dennoch spielt diese Ära meist nur eine Nebenrolle in der ägyptologischen Fachliteratur und wird von wenigen Spezialisten betrieben. Lange Zeit wurde ...

67,00 CHF

Der Erinnerer - ein bedrohlicher altägyptischer Dämon und die existentielle Furcht vor dem Totengericht
Die altägyptische Kultur war stark auf Erinnerung ausgerichtet, gerade auch im Totenkult. Überwiegend war diese positiv konnotiert. Gegen diesen dominanten Grundton wird hier eine zunächst sehr überraschende spezifische Negativierung, ja Dämonisierung von Erinnerung herausgearbeitet und kulturgeschichtlich verortet. Der Dämon "Erinnerer" verkörpert eine besondere Facette der ägyp­tischen Jenseitsreligion, und er steht in engem Bezug zu den Vorstellungen vom Totengericht.

25,90 CHF

Die Zeit Der Regionen Im Spiegel Der Gebelein-Region: Kulturgeschichtliche Re-Konstruktionen
Egyptian historiography is determined by the fact that transmission of the historical record is left to chance. Ludwig Morenz therefore develops a method of fragmentarily thick description, borrowing terminology from anthropologist Clifford Geertz, as a way of addressing the holes left in the record while still arriving at as complete a picture of the third century BCE Gebelein society as ...

327,00 CHF